Feldjägertruppe wird Teil der neuen Bundeswehr-Struktur in Bonn
Die Feldjägertruppe der Bundeswehr soll künftig Teil einer neuen Unterstützungsstruktur innerhalb der Streitkräfte werden. Mit rund 4.500 Soldatinnen und Soldaten spielt die Einheit eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung von Ordnung, Sicherheit und schnellen Einsatzfähigkeit in allen militärischen Bereichen. Die Umstrukturierung erfolgt im Rahmen der Vorbereitungen für den Aufbau eines neuen Unterstützungsbereichs in Bonn, der 2025 seine Arbeit aufnehmen soll.
Die Feldjäger sind bundesweit im Einsatz und bieten über drei Regimenter und 25 örtliche Kommandos ein rund um die Uhr verfügbares „Dienstleistungsnetz“ an. Ihre Aufgaben reichen von der Verkehrs- und Ordnungsregelung über Ermittlungen, Gewahrsam und Sicherheitsoperationen bis hin zur Gewährleistung militärischer Mobilität – sowohl in Deutschland als auch bei internationalen Einsätzen.
Hannover fungiert als zentraler Knotenpunkt der Feldjägeraktivitäten. Hier sind das Kommando Feldjägertruppe, die Schule für Feldjäger und Stabsdienst sowie eine lokale Kompanie stationiert. Diese Konzentration von Einheiten hat der Stadt den Beinamen „Feldjäger-Hauptstadt“ Deutschlands eingebracht.
Die Truppe ist darauf ausgelegt, jederzeit auf unerwartete Vorfälle zu reagieren und unterstützt sowohl die nationale als auch die internationale Krisenbewältigung. Ihre Arbeit trägt maßgeblich zur Steigerung der Einsatzbereitschaft bei, insbesondere in Bereichen, in denen spezialisiertes Know-how knapp ist. Bis zum 29. April 2025 wird die Feldjägertruppe vollständig in den neuen Unterstützungsbereich in Bonn eingegliedert sein, der eine optimale Verteilung kritischer Fachkompetenzen innerhalb der Streitkräfte zum Ziel hat.
Durch die Integration in den Unterstützungsbereich wird die Fähigkeit der Feldjäger gestärkt, schnell auf Krisen zu reagieren und essenzielle Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Ihre Präsenz in den Bereichen Land, See, Luft, Cyber- und Informationsraum gewährleistet eine umfassende Absicherung für die Bundeswehr. Die neue Struktur soll im kommenden Frühjahr offiziell in Bonn den Betrieb aufnehmen.






