Ferienstart in NRW: Warum Flugreisende jetzt Geduld brauchen
Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen: Fluggäste müssen sich auf mögliche Verspätungen einstellen
Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen starten an diesem Donnerstag – und mit ihnen die Sorge vor Engpässen an den Flughäfen. Im vergangenen Jahr hatten lange Schlangen und überfüllte Sicherheitskontrollen zu erheblichen Behinderungen für Reisende in der Region geführt.
In diesem Jahr werden die Warteschlangen zwar kürzer ausfallen als 2023, doch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn könnte es dennoch zu Gedränge kommen. Die Bundespolizei warnt, dass Wartezeiten beim Check-in und an den Sicherheitskontrollen zeitweise unvermeidbar sein dürften, die Verzögerungen aber in einem vertretbaren Rahmen bleiben sollten. Um den Andrang in der Hauptreisezeit zu bewältigen, wurden in Düsseldorf zwei zusätzliche Sicherheitsfirmen und in Köln/Bonn eine weitere beauftragt.
Reisende werden aufgefordert, sich spätestens zwei Stunden vor Abflug an der Sicherheitskontrolle einzufinden. Zudem sollten sie vorab die Bestimmungen für Handgepäck prüfen, um den Ablauf zu beschleunigen. Trotz dieser Maßnahmen kritisiert die Gewerkschaft Verdi, dass der Personalmangel bei den Sicherheitsdienstleistern DSW und Securitas nach wie vor nicht behoben sei. Verdi-Sekretär Özay Tarim monierte, man dürfe sich nicht auf die Hoffnung verlassen, dass alles reibungslos laufe, und forderte, die Fluggastkontrollen in staatliche Verantwortung zu überführen.
Bundespolizei und zusätzliches Sicherheitspersonal wollen die Wartezeiten in der Hochphase so gering wie möglich halten. Dennoch bestehen die grundsätzlichen Personalprobleme fort, sodass mit vereinzelten Staus zu rechnen ist. Reisende werden daher dringend dazu aufgerufen, sich frühzeitig zu informieren und entsprechend zu planen, um Beeinträchtigungen zu minimieren.
