20 April 2026, 18:04

Festnahme am Bielefelder Hauptbahnhof: Geschiebener Pole mit 100 Straftaten gesucht

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, ein Mann in der Mitte hält ein Papier, flankiert von Säulen und einem belebten städtischen Hintergrund.

Festnahme am Bielefelder Hauptbahnhof: Geschiebener Pole mit 100 Straftaten gesucht

Ein 23-jähriger Pole ist am Hauptbahnhof Bielefeld festgenommen worden, nachdem er ohne gültiges Ticket in einen ICE-Zug nach Bielefeld eingestiegen war. Wie sich später herausstellte, war der Mann bereits Anfang dieses Jahres aus Deutschland abgeschoben worden und wurde wegen mehrerer Straftaten gesucht.

Die Bundespolizei nahm den Mann in Gewahrsam, nachdem er für seine Fahrt von Hannover nach Bielefeld keinen Fahrschein vorweisen konnte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er im Februar 2024 nach Polen abgeschoben worden war. Zudem hatte das Ausländeramt Aurich seine Freizügigkeit in Deutschland entzogen, was bedeutet, dass ihm die Wiedereinreise rechtlich untersagt war.

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Weitere Ermittlungen förderten eine umfangreiche Vorstrafenliste zutage: Seit 2017 wurden über 100 Straftaten registriert. Der Mann wurde in 14 verschiedenen Verfahren gesucht, vor allem wegen Eigentumsdelikten und Körperverletzung. Sieben Staatsanwaltschaften wurden umgehend über seine Festnahme informiert.

Nach der vorläufigen Festnahme wurde der Mann in Untersuchungshaft genommen, bis seine erneute Abschiebung vollzogen wird. Die Polizei bestätigte, dass er bis zur Klärung der weiteren rechtlichen Schritte in Gewahrsam bleibt.

Der Fall unterstreicht die konsequente Verfolgung von Wiederholungstätern. Dem Mann droht nach seinem jüngsten unerlaubten Grenzübertritt eine erneute Abschiebung. Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, steht laut Behörden noch nicht fest.

Quelle