Ford revolutioniert Kölner Werk mit Milliardeninvestition in Elektroautos und Nachhaltigkeit
Ella BeckerFord revolutioniert Kölner Werk mit Milliardeninvestition in Elektroautos und Nachhaltigkeit
Ford hat eine umfassende Umgestaltung seines historischen Werks im Kölner Stadtteil Niehl angekündigt. Das Unternehmen investiert massiv in die Produktion von Elektrofahrzeugen und nachhaltige Fertigungsverfahren. Die Modernisierungen sollen die wachsende Palette an E-Modellen unterstützen – darunter neue Fahrzeuge und Exportmodelle.
Das 125 Hektar große Gelände, das ursprünglich 1930 gegründet wurde, erhielt Investitionen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Damit wurden eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Werkzeuge und Automatisierungssysteme finanziert. Das Werk wird künftig mehr als 250.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr produzieren.
Das erste Modell, das vom Band rollt, ist der neue Explorer. Die Anlage wird vollständig mit zertifiziertem Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben. Ford hat zudem zugesagt, zwischen 2022 und 2026 insgesamt 50 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und Batterien zu investieren.
Neben den Produktionsaufrüstungen stärkt Ford seine Lieferkette. Liz Door wurde zur neuen Chefbeschafferin des Unternehmens ernannt. Der Autobauer wird zudem Rohstoffe direkt von Bergbauunternehmen beziehen, die seinen Prüfstandards entsprechen. Ab dem nächsten Jahr wird der elektrische Pick-up F-150 Lightning nach Norwegen exportiert.
Die Modernisierung des Kölner Werks markiert einen bedeutenden Schritt hin zu einer nachhaltigen Produktion. Der lokale Energieversorger strebt an, die Betriebsemissionen bis 2026 um 60 Prozent zu senken und sie bis 2035 vollständig zu eliminieren. Mit seinen Investitionen und personellen Neuerungen unterstreicht Ford seinen entschlossenen Vorstoß in den Elektrofahrzeugmarkt.
