Funke Mediengruppe reformiert digitale Führung für mehr Wachstum und Innovation
Leon FischerFunke Mediengruppe reformiert digitale Führung für mehr Wachstum und Innovation
Die regionale Mediengruppe von Funke hat ihre digitale Führung neu strukturiert, um Wachstum und Innovation zu beschleunigen. Die Änderungen zielen darauf ab, die Bindung zu den Leser:innen zu stärken, neue Zielgruppen zu gewinnen und digitale Abonnements voranzutreiben. Ein neues, markenübergreifendes Team wird künftig die redaktionelle Strategie an allen Standorten steuern.
Christoph Rüth, CEO der Regionalmedien bei Funke, skizzierte die Ziele: eine intensivere Nutzerbindung, eine größere Reichweite und ein schnelleres Abonnementwachstum. Die Umstrukturierung konzentriert sich darauf, redaktionelle, produktbezogene und technologische Bemühungen in einem ganzheitlichen Ansatz zu vereinen.
Die neue Struktur umfasst eine zentrale Einheit für Audience Development, Social Media, Newsletter und künstliche Intelligenz. Anne Krum, Chefredakteurin für digitale Entwicklung bei der WAZ und der WP, wird dieses Team leiten. Ihre Aufgabe besteht darin, standardisierte Konzepte für digitale Projekte zu erarbeiten und neue Formate zügig zu testen.
Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts, übernimmt eine stellvertretende Führungsposition. Gemeinsam mit Krum wird sie die gemeinsame redaktionelle Strategie mitgestalten. Innovationen sollen zunächst in Nordrhein-Westfalen und Hamburg eingeführt werden, bevor sie auf andere Regionen ausgeweitet werden.
Das Team für redaktionelle Entwicklung wird die Umsetzung erfolgreicher Konzepte in den regionalen Marken von Funke begleiten. Seine Aufgabe ist es, das digitale Wachstum zu beschleunigen, indem Entscheidungen schneller getroffen und bewährte Ideen effizient skaliert werden.
Die Neuaufstellung bringt redaktionelle, Produkt- und Technologie-Teams enger zusammen – unter einer gemeinsamen Strategie. Funke erwartet, dass die Änderungen das digitale Angebot verbessern und die Abonnentenzahlen steigern werden. Die erste Welle an Innovationen wird in NRW und Hamburg starten, bevor sie in anderen Märkten eingeführt wird.






