02 April 2026, 18:03

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, wobei einige auf Stühlen sitzen und andere stehen, während Hügel und ein klarer blauer Himmel die Kulisse bilden während der 2019 African Cup of Nations.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach gingen mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und kulturelle Vielfalt fördern sollte. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz trafen sich neun Mannschaften aus verschiedenen religiösen Gemeinschaften und politischen Gruppen. Statt Pokale erhielten die Teilnehmer eine gemeinsame Botschaft: ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".

Das unter dem Motto "Gegen Rassismus kicken" ausgetragene Turnier wurde vom "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach" organisiert. Dieses informelle Netzwerk vereint über 30 lokale Initiativen, die sich für eine offene und inklusive Stadt einsetzen. Besonders auffällig: Das Turnier kam ohne Schiedsrichter aus – stattdessen setzten die Spieler auf Fairplay und gegenseitigen Respekt.

Neun Teams traten gegeneinander an, doch im Mittelpunkt stand nicht der Sieg, sondern die Solidarität. Den ersten Platz belegte die IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Organisatoren betonten, dass der eigentliche Erfolg im gemeinsamen Engagement gegen Rassismus liege. Die symbolischen Banner, die jede Mannschaft erhielt, unterstrichen diese Botschaft.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind eine jährliche Kampagne des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Bis April 2026 hatten bereits über 200 Städte und Gemeinden in Deutschland ähnliche Sport- und Kulturveranstaltungen ausgerichtet. Das Turnier in Bergisch Gladbach reiht sich in diese bundesweite Initiative ein und zeigt, wie Gemeinschaften durch gemeinsames Handeln gegen Diskriminierung zusammenstehen können.

Das "Gegen Rassismus kicken"-Turnier unterstrich Bergisch Gladbachs Haltung gegen Ausgrenzung und für Vielfalt. Ohne Schiedsrichter und klassische Preise lag der Fokus auf Respekt und Zusammenarbeit. Die Arbeit des Bündnisses bleibt Teil einer größeren Bewegung in Deutschland, die Rassismus durch lokales Engagement bekämpft.

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