27 April 2026, 10:05

Großrazzia im NRW-Baugewerbe: Elf Schwarzarbeiter und Lohnbetrug aufgedeckt

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik in einem Feld mit Gebäuden, Bäumen und einem Pfahl im Vordergrund, beschriftet mit "The New York State Penitentiary" unten.

Großrazzia im NRW-Baugewerbe: Elf Schwarzarbeiter und Lohnbetrug aufgedeckt

Über 110 Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen großangelegte Kontrollen im Baugewerbe durchgeführt, die sich über vier Kreise erstreckten. Überprüft wurden rund 280 Beschäftigte aus 88 verschiedenen Unternehmen. Dabei wurden elf Männer ohne gültige Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis entdeckt.

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Die Kontrollen fanden in Köln, im Rhein-Sieg-Kreis, in Leverkusen sowie im Rheinisch-Bergischen Kreis statt. Allein in Köln wurden 123 Arbeitnehmer von 51 Arbeitgebern überprüft. In Leverkusen unterzogen sich 75 Beschäftigte aus elf Betrieben den Checks, während in Bornheim 39 Arbeiter aus 15 Unternehmen kontrolliert wurden. In Bergisch Gladbach wiederum wurden 42 Beschäftigte von elf Arbeitgebern geprüft.

Im Rahmen der Aktion deckten die Behörden fünf Verdachtsfälle auf Sozialleistungsbetrug auf. Zudem wurden drei Unternehmen ermittelt, die angeblich den gesetzlichen Mindestlohn nicht zahlten. Darüber hinaus leitete die Staatsanwaltschaft fünf separate Ermittlungsverfahren wegen nicht abgeführter Sozialabgaben ein.

Gegen die elf undokumentierten Arbeiter sowie ihre Arbeitgeber wurden inzwischen Strafverfahren eingeleitet. Die Operation hat zu zahlreichen Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Arbeitsrecht, Schwarzarbeit und möglichen Betrugsdelikten geführt. Die Zollfahnder werten die Ergebnisse weiterhin aus; weitere rechtliche Schritte gegen die Beteiligten werden erwartet.

Quelle