05 April 2026, 08:04

Hooligan-Überfall am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer schwer verletzt

Schwarze-Weiß-Zeichnung einer belebten Bahnhofsstation im Jahr 1900, eingerahmt von einem Fotoborder, mit Menschen, die auf den Zug und auf den Boden schauen.

Hooligan-Überfall am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer schwer verletzt

Brutaler Angriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer nach Hooligan-Überfall im Krankenhaus

Am 4. Oktober 2020 wurden bei einem gewalttätigen Angriff am Bahnhof Emsdetten zwei Männer so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Opfer, die einer Fangruppe des FC Gievenbeck angehören, wurden von vier unbekannten Tätern angegriffen, die der Hooligan-Szene von Schalke 04 zugerechnet werden. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Der Vorfall begann im westfälischen Regionalzug 90296, der zwischen 20:15 und 20:36 Uhr von Münster nach Emsdetten fuhr. Die beiden Opfer, 29 und 35 Jahre alt, hatten versucht, in einen Streit zwischen rivalisierenden Fans des BV Borussia Dortmund einzugreifen. Nach ihrer Ankunft am Bahnhof Emsdetten wurden sie von vier Männern attackiert, die der Hooligan-Gruppe Commando Curry 09 zugerechnet werden – einer bekannten Schlägertruppe aus dem Umfeld von Schalke 04.

Die Angreifer schlugen und traten auf die beiden Männer ein, wodurch diese kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Anschließend flohen die Täter, bevor sie von den Behörden identifiziert werden konnten. Später konnten aus Videoaufnahmen hochauflösende Bilder des Übergriffs und der Verdächtigen gesichert werden.

Die Verletzten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundespolizei bittet nun Zeugen oder Personen mit Hinweisen zur Identität der Täter, sich zu melden.

Hintergrund des Angriffs sind vermutlich die seit Langem bestehenden Feindseligkeiten zwischen Schalke-04-Anhängern und Fans von Vereinen aus Münster. Da klares Bildmaterial der Verdächtigen vorliegt, fahnden die Ermittler derzeit nach den vier unbekannten Männern. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird aufgefordert, sich unverzüglich an die Bundespolizei zu wenden.

Quelle