20 April 2026, 16:04

Hulu feiert den 4/20 mit vier Cannabis-Dokus voller Aktivismus und Popkultur

Ein Buchumschlag mit einer detaillierten Illustration einer Cannabispflanze mit sichtbaren Blättern und Stielen, begleitet von erklärendem Text.

Hulu feiert den 4/20 mit vier Cannabis-Dokus voller Aktivismus und Popkultur

Hulu veröffentlicht neue Dokumentarfilm-Reihe zum Thema Cannabis – pünktlich zum "Weed-Day" 20. April

Zum 20. April, einem Datum, das weltweit als inoffizieller "Feiertag" der Cannabis-Kultur gilt, bringt der Streamingdienst Hulu eine neue Kollektion von Dokumentarfilmen heraus. Unter dem Titel "4x20: Quick Hits" präsentiert die Plattform vier jeweils 20-minütige Filme, die verschiedene Facetten der Hanf-Szene beleuchten. Jeder Kurzfilm widmet sich einzigartigen Geschichten – von aktivistischem Engagement bis zu popkulturellen Momenten, die mit Cannabis verbunden sind.

Die Anthologie umfasst die Titel "Bong Voyage", "Highly Unlikely", "Die Legende des Ganjasaurus Rex" und "High Times". Einer der Filme, "Ganjasaurus Rex", hat seinen Ursprung in einem kreativen Protest Ende der 1980er-Jahre. Damals entstand das Werk als verspielte, aber pointierte Antwort auf die Behörden im kalifornischen Humboldt County – einer Region, die für ihren Cannabis-Anbau bekannt ist.

In "High Times" kommt Dana Beal zu Wort, ein langjähriger Cannabis-Aktivist. Beal sorgte 2010 für Schlagzeilen, als er in Idaho mit 25 Kilogramm rohem Marihuana im Gepäck festgenommen wurde. Seine Geschichte verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Aktivisten und Strafverfolgungsbehörden im Umgang mit den geltenden Cannabis-Gesetzen.

Die Veröffentlichung fällt in eine Zeit, in der Cannabis fest in der amerikanischen Kultur verankert ist. Wie das US-Gesundheitsministerium CDC berichtet, gaben 2022 rund 60 Millionen US-Bürger an, Marihuana konsumiert zu haben. Der 20. April ist seit Langem mit der Hanfpflanze assoziiert und wird oft mit öffentlichen Treffen und medialer Aufmerksamkeit begangen.

Doch nicht nur in Dokumentationen hinterlässt Cannabis seine Spuren – die Substanz prägt seit Jahrzehnten auch die Unterhaltungsbranche. Die Komödie "Harold & Kumar – Dick und Doof auf Hemp Tour" (2004) brach damals mit Klischees, indem sie die damals noch weitgehend unbekannten asiatischstämmigen Schauspieler John Cho und Kal Penn in die Hauptrollen setzte. Der Film feierte nicht nur den "Kiffer-Humor", sondern stellte auch Hollywood-Konventionen infrage. Gleichzeitig avancierten Persönlichkeiten wie Snoop Dogg zu Ikonen der Musik- und Medienwelt – der Rapper war sogar als Kommentator bei Olympischen Spielen zu sehen.

Ein weiterer prominenter Fürsprecher der Cannabis-Kultur ist Seth Rogen, der mit seiner Marke Houseplant mehr als nur Marihuana verkauft. Das Unternehmen bietet auch Kaffee, Möbel und Räucherstäbchen an und verbindet so Lifestyle-Produkte mit dem Einsatz für eine liberale Hanf-Politik.

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Mit "4x20: Quick Hits" greift Hulu ein Thema auf, das die amerikanische Gesellschaft seit Langem bewegt. Die Dokumentationen könnten Zuschauer dazu anregen, sich mit den Hintergründen der legalen und sozialen Kämpfe rund um Marihuana auseinanderzusetzen. Angesichts Millionen von Konsumenten und öffentlichkeitswirksamer Befürworter tragen die Filme zu einer fortwährenden Debatte über den Platz von Cannabis in der modernen Gesellschaft bei.

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