02 April 2026, 16:04

Kölner Klimaforum sucht nachhaltige Lösungen für Kirchen und Sozialbauten

Innere einer Kirche mit Holzlehnen, Zimmerpflanzen, einem Kreuz an der Wand, einer Tür auf der rechten Seite und Glasfenstern auf der linken Seite, beleuchtet von grünem Licht.

Kölner Klimaforum sucht nachhaltige Lösungen für Kirchen und Sozialbauten

3. Kölner Klimaforum: Experten diskutieren nachhaltige Lösungen für Kirchen und soziale Einrichtungen

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Am 1. Oktober versammelt das 3. Kölner Klimaforum Fachleute im Maternushaus. Unter dem Motto "Zukunft gestalten – Bauen, Sanieren & Entwickeln" stehen nachhaltige Lösungen für kirchliche und soziale Einrichtungen im Mittelpunkt. Besonders im Fokus: historisch bedeutende Gebäude, Krankenhäuser und Seniorenzentren.

Das als "Kölner Klimagipfel für Soziales und Kirche" bekannte Forum sucht nach praktischen Wegen, um Emissionen in großen, denkmalgeschützten Bauten zu reduzieren. Christian Weingarten, Umweltbeauftragter des Erzbistums Köln, räumt ein, dass die Herausforderungen groß sind, betont aber, dass Klimaneutralität erreichbar sei. Er hofft, dass die Veranstaltung einen Austausch über bewährte Ideen und Methoden anregt.

Bei Sanierungen gilt es, Kosten, Denkmalschutz und Energieeffizienz in Einklang zu bringen. Mögliche Maßnahmen reichen von der Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern bis zur Verwendung umweltfreundlicher Baumaterialien. Die Caritas ist bereits aktiv in die Modernisierung von Gebäuden eingebunden, um Klimaziele zu erreichen.

Auch soziale Gerechtigkeit spielt eine zentrale Rolle in den Diskussionen. Ärmere Gemeinschaften sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen, weshalb bezahlbare und ökologische Sanierungen Priorität haben. Das Forum will diese Herausforderungen in konkrete Handlungspläne überführen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kirchliche und soziale Gebäude modernisiert werden können, ohne Bezahlbarkeit oder denkmalpflegerische Belange zu vernachlässigen. Lösungen wie erneuerbare Energien und energiesparende Betriebsweisen werden im Mittelpunkt stehen. Die Veranstalter planen, die Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie als Leitfaden für künftige Projekte in der Region dienen können.

Quelle