03 April 2026, 02:03

Neue Präventionsprogramme der Polizei im Rhein-Kreis Neuss schützen Senioren und Jugendliche

Ein Plakat mit einer Hand, die ein Schild mit der Aufschrift "Stoppen Sie den Kriminellen" hält und eine Gruppe von Menschen mit Fahnen im Hintergrund, mit zusätzlichem Text, der die Verwendung von menschlichem Haar befürwortet.

Neue Präventionsprogramme der Polizei im Rhein-Kreis Neuss schützen Senioren und Jugendliche

Die Polizei des Rhein-Kreises Neuss hat ihre Maßnahmen zur Kriminalprävention mit einer Reihe neuer Initiativen ausgebaut. Dazu gehören Programme für Senioren, Kinder und gefährdete Gruppen sowie spezielle Hilfsangebote für Opfer. Die Beamten gehen zudem moderne Bedrohungen wie Online-Betrug und Extremismus durch Aufklärung und Präventionsarbeit an.

Im Mittelpunkt der Kriminalprävention in der Region steht die Verringerung von Gelegenheiten für Straftaten. Die Polizei arbeitet daran, schädliches Verhalten abzuschaffen, während Opferschutz und -unterstützung zu den zentralen Aufgaben zählen. Bei akuter Gefahr kann unter der Notrufnummer 110 Hilfe angefordert werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Senioren bietet die Polizei Vorträge zur persönlichen Sicherheit an, etwa zum Umgang mit Fremden oder verdächtigen Anrufen. Zudem gibt es Hinweise zu Online-Risiken wie unbekannten E-Mails und sicheren Bankgeschäften. Weitere Informationen sind unter www.polizei-beratung.de abrufbar.

Die Behörde führt zudem Programme zur Drogen- und Suchtprävention durch, darunter Schulworkshops, Gruppengespräche sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Sozialarbeiter. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verhinderung sexualisierter Gewalt: In Schulungen für Eltern, Pädagogen und Kinder geht es um das Erkennen von Missbrauch – der in den meisten Fällen im nahen Umfeld des Kindes stattfindet.

Die Initiative "Kurve kriegen" richtet sich an Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, die gewalttätige oder wiederholte Eigentumsdelikte begangen haben. Das freiwillige und kostenlose Programm soll sie vor einer langfristigen kriminellen Laufbahn bewahren. Gleichzeitig setzt sich das Jugendschutzteam der Polizei mit Themen wie Mobbing, Gewalt und Internetkriminalität in Gesprächen und Schulungen auseinander.

Zur Bekämpfung von Extremismus klären Beamte junge Menschen über Anwerbestrategien radikaler Gruppen auf. Über die Beauftragte für Interkulturelle und Interreligiöse Angelegenheiten (KIA) pflegt die Polizei zudem Kontakte zu kulturellen und religiösen Gemeinschaften, um Vertrauen und Erreichbarkeit zu stärken.

Für vertrauliche Beratung stehen das Neusser Frauenberatungszentrum und die Kinderschutzambulanz Frauen und Kindern kostenlos zur Seite. Die Kriminalpolizei koordiniert die Präventionsarbeit; das Polizeipräsidium befindet sich in der Jülicher Landstraße in Neuss. Anfragen können per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.

Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss verbindet Aufklärung, Unterstützung und Kontrollen, um Kriminalität einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen. Ihr Engagement reicht von digitaler Sicherheit über Jugendhilfe bis hin zur Gemeinschaftsarbeit. Bei Fragen oder Hilfebedarf kann man sich telefonisch, per E-Mail oder persönlich an die Behörde wenden.

Quelle