20 April 2026, 10:04

Panther Group investiert 40 Millionen Euro in zwei neue Wellpappen-Standorte

Große Fabrik mit ausgedehnten Rohrleitungen, umgeben von Gebäuden, Straßeninfrastruktur, Grünflächen und einem bewölkten Himmel.

Panther Group investiert 40 Millionen Euro in zwei neue Wellpappen-Standorte

Panther Group erweitert seine Aktivitäten mit zwei Großprojekten in Deutschland

Im sächsischen Coswig (Anhalt) nimmt die Coswiger Wellpappe im August 2025 ein neues Produktions- und Logistikzentrum in Betrieb, das die Kapazitäten um 30 Prozent steigert. Parallel laufen Planungen für den Ausbau des RRK-Wellenpappenwerks in Bottrop – vorbehaltlich der wirtschaftlichen Entwicklung in den Kernmärkten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am Standort Coswig entsteht eine zusätzliche Produktionslinie für Wellenpappe sowie erweiterte Lagerflächen. Die Investition von 40 Millionen Euro umfasst zudem ein vollautomatisiertes, IT-gestütztes System mit einer Jahreskapazität von über 300 Millionen Quadratmetern. Durch die Modernisierung sollen die spezifischen CO₂-Emissionen deutlich sinken.

In Bottrop sieht das Vorhaben den Erwerb eines 30.000 Quadratmeter großen Grundstücks und den Neubau von Produktionsanlagen vor. Die finale Entscheidung hängt jedoch von der konjunkturellen Lage in Deutschland, den Niederlanden und Belgien ab und wird voraussichtlich 2026 fallen.

Neben Infrastruktur investiert die Panther Group jährlich rund sechs Millionen Euro in die Berufsausbildung. Aktuell machen Auszubildende elf Prozent der Belegschaft aus. Das Unternehmen garantiert zudem Ausbildungsplätze für Kinder und Enkelkinder von Mitarbeitenden.

Während der Bottrop-Ausbau noch unter wirtschaftlichem Vorbehalt steht, startet der Neubau in Coswig Mitte 2025. Beide Projekte zielen auf Produktionssteigerung bei gleichzeitiger Emissionsreduzierung ab. Durch das Engagement in der Ausbildung sichert sich das Unternehmen zudem langfristig qualifizierte Fachkräfte.

Quelle