28 April 2026, 14:16

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Eine Gruppe von Menschen in Masken geht eine Straße entlang, hält ein Banner mit Text und Bildern hoch, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Betrunkene Männer greifen Picknickgruppe an

Ein gemütlicher Abendpicknick im Dortmunder Rombergpark eskalierte in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von sechs Personen angriffen. Der Vorfall begann kurz vor 21 Uhr am Samstag und artete in körperliche Übergriffe und verbale Beschimpfungen aus, bevor die Polizei einschritt.

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Die Auseinandersetzung nahm ihren Lauf, als die beiden sichtbar alkoholisierten Männer am Kirschblütenweg Lieder mit rassistischem Inhalt über einen tragbaren Lautsprecher abspielten. Sie richteten provokante Gesten an die Picknickgruppe, die sich gegen 20:45 Uhr dort versammelt hatte, und tanzten aufreizend in deren Richtung.

Zwei Frauen aus der Gruppe stellten die Männer zur Rede, woraufhin ein hitziger Streit mit rassistischen Beleidigungen entbrannte. Die Lage spitzte sich zu, als einer der Tatverdächtigen, ein 20-Jähriger, zwei 20-jährige Frauen schlug. Als die Gruppe fliehen wollte, verfolgten die Männer sie und brüllten weitere Beschimpfungen.

Passanten alarmierten die Polizei, woraufhin die Verdächtigen die Flucht ergriffen. Beamte konnten sie jedoch kurz darauf in der Nähe stellen. Der Haupttäter, 20 Jahre alt, wurde in Gewahrsam genommen, während sein 21-jähriger Komplize ein Betretungsverbot für den Park erhielt. Beide Männer, Dortmunder ohne Vorstrafen oder rechtsextreme Verbindungen, müssen sich nun wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Die Opfer, zwar schwer erschüttert, mussten nicht ärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an.

Die beiden Tatverdächtigen müssen sich wegen mehrerer Straftaten vor Gericht verantworten. Der 20-Jährige bleibt in Untersuchungshaft, während sein 21-jähriger Begleiter keinen Zutritt mehr zum Rombergpark hat. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit weiteren Informationen zum Angriff zu melden.

Quelle