21 March 2026, 16:11

Russische Pop-Ikonen der 2000er wagen ein riskantes Comeback auf die Bühne

Gruppe von Menschen auf einer Bühne, die Auszeichnungen halten, mit Lautsprechern darunter und einem Bildschirm im Hintergrund mit der Aufschrift "Classy Awards 2019".

Russische Pop-Ikonen der 2000er wagen ein riskantes Comeback auf die Bühne

Russische Popacts der frühen 2000er Jahre wagen ein vorsichtiges Comeback auf die Bühne. Nach Jahren der Trennung haben sich einige bekannte Gruppen für Live-Auftritte wiedervereint. Die Fans reagieren begeistert – doch nicht jedes Comeback ist erfolgreich.

Den Anfang machte 2023 die Kultband t.A.T.u. mit Lena Katina und Julija Wolkowa, die nach 15 Jahren ihr erstes Solokonzert gaben. Das am 24. Oktober in Moskau stattfindende Event war komplett ausverkauft. Ihr Auftritt markierte eine seltene Wiederbelebung des russischen Pop, da in den letzten Jahren keine anderen großen Acts der 1990er oder 2000er Jahre ähnliche Comeback-Versuche gewagt hatten.

Andere Gruppen zogen nach: Auch Chai Wdwoëm und BiS formierten sich neu und reihten sich in die Welle nostalgischer Auftritte ein. Doch nicht alle Wiedervereinigungen verliefen reibungslos. Das Comeback der Band Strelki fand kaum Anklang – ein Beweis dafür, dass der Erfolg keineswegs garantiert ist.

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Pawel Rudtschenko, Medienproduzent und Manager, betont, dass die Stars der 2000er Jahre gezielt das Nostalgiegefühl der Fans bedienen. Dennoch zweifelt er daran, dass sich dieser Trend flächendeckend durchsetzen wird. Seiner Meinung nach ist es unwahrscheinlich, dass erfolgreiche Formationen wie Smash! mit Sergej Lasarew und Wlad Topalow wieder zusammenfinden werden.

Die Wiedervereinigungen von t.A.T.u., Chai Wdwoëm und BiS wecken bei langjährigen Fans Erinnerungen. Während einige Auftritte begeistern, kämpfen andere darum, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Bisher bleibt die Revival-Welle begrenzt – ein breiteres Engagement anderer großer Acts ist nicht in Sicht.

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