SkF Langenfeld erhält 10.000 Euro für Betreuungsprogramm mit 200 Schutzbedürftigen
Ella BeckerSkF Langenfeld erhält 10.000 Euro für Betreuungsprogramm mit 200 Schutzbedürftigen
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Langenfeld hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel fließen in das Betreuungsprogramm der Organisation, das derzeit rund 200 Menschen unterstützt. Die Übergabe der Spende erfolgte offiziell durch die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin.
Die Kritz-Stiftung fördert den SkF bereits seit über 30 Jahren regelmäßig. Sie wurde aus dem Nachlass von Maria Kritz, die 1992 verstarb, gegründet und leitet ihre Mittel über den SkF an Bedürftige weiter.
Bei der Spendenübergabe würdigte der erste stellvertretende Bürgermeister den SkF und die Kirche für ihr langjähriges Engagement zugunsten schutzbedürftiger Menschen. Die Betreuungsdienste des SkF gehen über reine Verwaltungsaufgaben hinaus: Sie umfassen persönliche Unterstützung wie die Begleitung zu Arztterminen und emotionale Betreuung.
Doch die finanziellen Belastungen nehmen zu. Die Pauschalvergütungen für Betreuungen sind seit 2019 unverändert geblieben, während die Personalkosten und Sachausgaben um 20 Prozent gestiegen sind. Durch die wachsende Arbeitsbelastung betreut jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mittlerweile mehr Fälle – eine Entlastung durch die geplante Reform 2026 ist kaum in Sicht.
Die 10.000-Euro-Spende hilft dem SkF, die erweiterten Betreuungsleistungen trotz steigender Kosten aufrechtzuerhalten. Ohne zusätzliche Mittel sieht sich die Organisation jedoch weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, um den wachsenden Bedarf der anvertrauten Menschen zu decken. Der SkF betont, dass gesetzliche Betreuung individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen sollte – und nicht nur administrative Pflichten erfüllen darf.






