19 April 2026, 10:04

Zwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm verliefen friedlich und ohne Zwischenfälle

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin entlang und hält Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Zwei gegensätzliche Kundgebungen in Hamm verliefen friedlich und ohne Zwischenfälle

Am Samstag, dem 7. Juni, fanden im Bahnhofsviertel von Hamm zwei öffentliche Versammlungen statt. Die Polizei begleitete beide Kundgebungen, die sich im Stadtzentrum abspielten. Beide Demonstrationen verliefen geordnet und endeten ohne größere Zwischenfälle.

Bei der ersten Veranstaltung handelte es sich um eine rechtsextreme Kundgebung am Willy-Brandt-Platz, an der etwa 30 Personen teilnahmen. Die Gruppe zog entlang der Neuen Bahnhofstraße, passierte das Stadtbad und kehrte zum Vorplatz des Bahnhofs zurück. Die Demonstration endete um 15:35 Uhr.

Kurz darauf folgte eine Gegenkundgebung unter dem Motto "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei", organisiert von linksextremen Aktivisten. Rund 25 Menschen schlossen sich diesem Marsch an und nahmen dieselbe Route wie die vorherige Kundgebung. Ihre Veranstaltung endete um 15:50 Uhr in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums.

Beide Versammlungen führten zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen in der Umgebung. Die Polizei war mit sichtbarem Aufgebot vor Ort, um während des Nachmittags für Sicherheit zu sorgen.

Die Demonstrationen verliefen ohne Auseinandersetzungen und lösten sich wie geplant auf. Nach ihrem Ende normalisierte sich der Verkehr wieder. Die Behörden bestätigten, dass es im Laufe des Tages zu keinen Festnahmen oder schweren Störungen gekommen war.

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