Solingen rettet Eislaufhalle durch Verkauf an Lebenshilfe und EC Bergisch Land
Leon FischerSolingen rettet Eislaufhalle durch Verkauf an Lebenshilfe und EC Bergisch Land
Die Stadt Solingen hat sich mit der Lebenshilfe auf den Kauf der örtlichen Eislaufhalle geeinigt. Die Anlage soll anschließend dem Eishockeyclub EC Bergisch Land im Rahmen eines Erbbaurechts übertragen werden. Mit diesem Schritt soll die Zukunft des Eissports in der Region gesichert werden.
Die Lebenshilfe hatte bestätigt, den Betrieb der Eisbahn nicht länger aufrechterhalten zu können. Der Vorsitzende Peter Heinen betonte, dass eine langfristige Lösung notwendig sei. Nach Prüfung verschiedener Optionen einigten sich die Stadt und die Lebenshilfe auf den Verkauf der Eisbahn sowie des umliegenden Geländes.
Um den Eissport in Solingen langfristig zu erhalten, wurden unterschiedliche Vorschläge geprüft. Ein Neubau scheiterte jedoch an den hohen Kosten. Stattdessen entwickelte die Stadt gemeinsam mit dem eng in die Verhandlungen eingebundenen EC Bergisch Land eine Kaufoption.
Zwischen der Stadt und der Lebenshilfe folgten intensive Verhandlungen. Stadtdirektorin Dagmar Becker hob die gemeinsame Verpflichtung hervor, den Eissport sowie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zu erhalten. Der Verein wird für die vereinbarte Laufzeit eine marktübliche Erbbauzinszahlung leisten.
Als nächster Schritt steht die Zustimmung der Stadträte aus. Der Sportausschuss und der Finanzausschuss werden den Kauf in den kommenden Sitzungen beraten.
Die Vereinbarung stellt sicher, dass die Eislaufhalle unter neuer Trägerschaft weiterbetrieben wird. Die Stadträte müssen den Kauf nun noch absegnen, um die Übertragung abzuschließen. Mit diesem Deal wird der Eissport in Solingen gesichert und gleichzeitig den finanziellen Herausforderungen Rechnung getragen.
