Toyota reformiert Logistikführung: Neuer Chef für globale Fahrzeugströme
Elias LehmannToyota reformiert Logistikführung: Neuer Chef für globale Fahrzeugströme
Toyota hat vor einer wichtigen Branchenkonferenz Veränderungen in der Logistikführung bekannt gegeben. Jean-Christophe Deville übernimmt eine Schlüsselrolle bei der Neugestaltung des Fahrzeuglogistik-Ansatzes des Unternehmens. Die Umstrukturierung erfolgt im Zuge der Stärkung der Toyota-Aktivitäten in Europa und Nordamerika.
Jean-Christophe Deville ist seit über 22 Jahren bei Toyota tätig. Seine Karriere umfasst die Bereiche Produktion, Produktplanung und Einkauf. Zuletzt war er als Vizepräsident von Toyota Motor Manufacturing France tätig, bevor er in die Fahrzeuglogistik wechselte.
Deville löst Kazuhiro Imamura ab, der für eine neue Position nach Japan zurückkehrt. Seine Aufgabe wird es sein, die Zusammenarbeit Toyotas mit Partnern in der Fahrzeuglogistik neu zu denken. Ziel ist es, Toyota als bevorzugten Partner für sowohl eingehende als auch ausgehende Logistik zu positionieren.
Toyota Motor Europe hat bereits Fortschritte in puncto Effizienz und Nachhaltigkeit erzielt. Im vergangenen Jahr begann das Unternehmen, Fahrzeuge per Bahn vom Vereinigten Königreich nach Europa zu exportieren und umgekehrt von Europa ins Vereinigte Königreich zu importieren. Zudem verbindet Toyota Produktion und Logistik, um die Abläufe zu optimieren.
In Nordamerika führt Toyota ein neues System ein, um fertige Fahrzeuge präziser zu verfolgen. Darüber hinaus hat Missy Pearlman die Leitung von Toyota Logistics Services in den USA übernommen und folgt damit auf Lee Hobgood.
Auf der Automotive Logistics and Supply Chain Europe-Konferenz in Bonn vom 21. bis 23. Mai wird Deville seine Vision vorstellen. Die personellen und technologischen Neuerungen bei Toyota zielen darauf ab, das Logistiknetzwerk des Unternehmens zu verbessern. Die Veränderungen unterstreichen den Fokus des Konzerns auf Zusammenarbeit, Effizienz und Nachhaltigkeit.
