Waldbrand-Übung in Wenden testet grenzüberschreitende Katastrophenhilfe unter Realbedingungen
Leon FischerWaldbrand-Übung in Wenden testet grenzüberschreitende Katastrophenhilfe unter Realbedingungen
Großübung der Katastrophenschutzeinheit Wenden: Waldbrand-Szenario an der Grenze zu Rheinland-Pfalz
Am vergangenen Wochenende führte das Krisenstabsteam der Gemeinde Wenden eine großangelegte Übung durch. Simuliert wurde ein Waldbrand im benachbartem Friesenhagen (Rheinland-Pfalz), der drohte, auf den Wender Ortsteil Römershagen überzugreifen. An der Operation beteiligten sich Feuerwehrkräfte, freiwillige Helferinnen und Helfer sowie Fachberater.
Das Szenario erforderte eine schnelle Koordination der Löscharbeiten und die Evakuierung Römershagens. Die Einsatzleitung organisierte Transportmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Bewohner und stellte die Versorgung der Evakuierten sicher. Mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde eine fiktive Betreuungsstelle eingerichtet.
Jens Winnersbach, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Wenden, leitete die Übung gemeinsam mit Marius Brüser und Michael Kling, Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises. Im Fokus stand die Kommunikation zwischen der Einsatzführung und den Kräften aus Friesenhagen und Freudenberg. Erstmals zum Einsatz kam auch die neue Verpflegungseinheit der Wender Feuerwehr, die Einsatzkräfte bei längeren Operationen mit Mahlzeiten versorgte.
Die Übung diente der Erprobung der Fähigkeiten zur Bewältigung eines grenzüberschreitenden Krisenfalls. Zudem konnten neue Ausrüstung und Abläufe unter realistischen Bedingungen getestet werden. Beteiligt waren ortsansässige Feuerwehrleute, DRK-Helfer sowie externe Unterstützungseinheiten.
