Wesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Gemeinde Samar durch konkrete Wiederaufbauhilfe
Ella BeckerWesel stärkt Partnerschaft mit ukrainischer Gemeinde Samar durch konkrete Wiederaufbauhilfe
Wesel vertieft Partnerschaft mit ukrainischer Gemeinde Samar durch anhaltende Unterstützung
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Verbindungen zur ukrainischen Gemeinde Samar durch fortlaufende Hilfe und Zusammenarbeit weiter gestärkt. Seit dem russischen Großangriff im Februar 2022 leisten Partnerschaften wie diese lebenswichtige Unterstützung – so lieferte Wesel kürzlich einen Radlader, um den Wiederaufbau in der Ukraine zu fördern.
Bürgermeister Serhiy Riezik aus Samar besuchte Wesel bereits mehrfach und führte Delegationen an, um die Bindung zwischen den beiden Städten zu festigen. Bei seinen Reisen dankte er für die anhaltende Hilfe Wesels und betonte, dass die deutsche Stadt so lange ein wichtiger Verbündeter bleiben werde, wie die Ukraine Unterstützung benötige.
Die jüngste Spende bestand in einem Radlader im Wert von 61.000 Euro, der über ein Förderprogramm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanziert wurde. Zwar gibt es nur einen bestätigten Fall – die Stadt Trier, die offiziell ein Schwerlastfahrzeug an ihre Partnerstadt Isjum übergab –, doch Wesels Lieferung an Samar unterstreicht die konkrete Hilfe, die von kommunaler Ebene aus fließt.
Wesels Bürgermeister Rainer Benien hob die Bedeutung der Partnerschaft hervor und nannte sie eine "starke und dauerhafte Verbindung". Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges, damit die Ukraine in Frieden wiederaufbauen könne. Um die Beziehungen weiter zu stärken, ist für dieses Jahr ein gemeinsames Sommerlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant.
Die Ankunft des Radladers in Samar markiert einen weiteren Schritt in Wesels Engagement für seinen ukrainischen Partner. Durch fortgesetzte Austauschprojekte und Initiativen wie das Kinderlager festigen die beiden Städte ihre Zusammenarbeit. Die Unterstützung, ermöglicht durch GIZ-Mittel, spiegelt die breiteren Bemühungen deutscher Kommunen wider, die Ukraine beim Wiederaufbau zu helfen.






