24 March 2026, 06:04

Wie die letzten Berufsjahre Ihre Rente um hunderte Euro steigern können

Formaler United States Air Force-Rentenbescheid mit blauem Hintergrund, goldenem Siegel mit einem Adler und einem Stern sowie schwarzer, fetter Schrift, die 'Certificate of Retirement' lautet.

Wie die letzten Berufsjahre Ihre Rente um hunderte Euro steigern können

Die letzten Jahre vor dem Renteneintritt können die monatliche Rentenhöhe um hunderte Euro beeinflussen. Entscheidungen in dieser Phase – von freiwilligen Beiträgen bis hin zur Berufswahl – wirken sich direkt auf das spätere Einkommen aus. Wer die Regeln kennt und frühzeitig plant, vermeidet Lücken oder verpasste Chancen.

2023 lag das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen, das für die Berechnung der Rentenpunkte herangezogen wird, bei Vollzeitbeschäftigten in Deutschland bei 4.323 Euro. Über alle Einkommensarten hinweg betrug der jährliche Durchschnitt 33.385 Euro. Jeder erworbene Rentenpunkt entspricht derzeit 40,79 Euro brutto pro Monat – jedes Arbeitsjahr zählt also gleich viel.

Seit 2023 gelten für die vorzeitige Altersrente keine strengeren Hinzuverdienstgrenzen mehr. Diese Änderung ermöglicht flexiblere Übergänge, etwa durch Teilzeitarbeit oder gleitenden Renteneintritt. Auch bei mittelhohen Einkommen zwischen 556 und 2.000 Euro monatlich werden weiterhin Rentenpunkte gutgeschrieben, wenn auch mit geringeren Arbeitnehmerbeiträgen.

Wer ohne Abzüge früher in Rente gehen möchte, benötigt 45 Beitragsjahre. Allerdings zählen die letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt, in denen Arbeitslosengeld I bezogen wird, nicht zur Wartezeit – es sei denn, der Arbeitgeber ist insolvent oder stellt den Betrieb komplett ein. Zudem ist es ratsam, das Rentenkonto drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Renteneintritt zu prüfen, um sicherzustellen, dass alle anrechenbaren Zeiten erfasst sind.

Auch die Krankenversicherungspflicht für Rentner (GKV) und mögliche Phasen der Arbeitslosigkeit müssen bedacht werden. Freiwillige Beiträge oder Nachzahlungen ab dem 50. Lebensjahr können Lücken schließen und spätere Abschläge mindern.

Die Weichenstellungen in den letzten fünf Jahren vor der Rente haben langfristige finanzielle Auswirkungen. Durch gezielte Planung – sei es durch freiwillige Zahlungen, berufliche Anpassungen oder Versicherungschecks – lässt sich die monatliche Rente deutlich erhöhen. Ohne solche Vorbereitungen riskieren Rentner, jeden Monat hunderte Euro zu verlieren.

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