Willichs Seniorenbeirat startet mit klarem Ziel: mehr Mitsprache für Ältere
Elias LehmannWillichs Seniorenbeirat startet mit klarem Ziel: mehr Mitsprache für Ältere
Willichs neuer Seniorenbeirat hat mit klarem Auftrag die Arbeit aufgenommen: die Stimmen älterer Bürgerinnen und Bürger stärker Gehör zu verschaffen. Die aus zwölf gewählten Mitgliedern bestehende Gruppe traf sich im März 2026 erstmals offiziell mit Bürgermeister Christian Pakusch. Ihr Motto "Seniorenpower für Willich – Mitmachen statt Zurücklehnen" unterstreicht einen aktiven Ansatz für lokales Engagement.
Der Beirat wurde nach den Wahlen im Herbst 2025 gegründet, gefolgt von einer konstituierenden Sitzung im Dezember. Bis Februar stand dann der Vorstand fest – der Weg für formelle Gespräche mit dem Bürgermeister war geebnet. Die Schwerpunkte reichen von Soziales über Kultur bis hin zu Freizeit und Unterhaltung, wobei eine Zusammenarbeit mit bestehenden lokalen Organisationen geplant ist.
Bürgermeister Pakusch begrüßte den Beirat als wertvollen Partner in öffentlichen Diskussionen. Beide Seiten vereinbarten eine offene Kommunikation, um sicherzustellen, dass die Anliegen der Senioren in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Der Beirat nimmt zudem an Ausschusssitzungen teil, etwa im Sozialausschuss, um die Interessen der rund 18.000 älteren Willicherinnen und Willicher direkt zu vertreten.
Obwohl genaue Zahlen fehlen, will die Gruppe mehr Senioren motivieren, sich am Gemeinschaftsleben zu beteiligen. Ihre Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass aktives Mitwirken die Verbindungen zwischen den Generationen stärkt.
Das erste Treffen mit dem Bürgermeister markiert den Beginn eines strukturierten Dialogs. Regelmäßige Austausche sollen künftig die Politik für Willichs ältere Bevölkerung prägen. Mit einem Platz an den Ausschusstischen und einer direkten Schnittstelle zur Kommunalverwaltung ist der Beirat in der Lage, spürbare Veränderungen anzustoßen.






