"Wir sind Eurovision" startet mit peinlichen Pannen und null Punkten
Die ORF-Sendung „Wir sind Eurovision“ wollte sich bewusst von sentimentaler Nostalgie abgrenzen. Statt einer warmherzigen Rückschau setzte die Show auf einen mutigen Ansatz. Leider fiel der Auftakt kläglich aus – mit null Punkten und nur durchschnittlich 216.000 Zuschauern.
Moderatorin Barbara Schöneberger startete die Veranstaltung mit einer Reihe peinlicher Momente. Sie bezeichnete Österreichs Eurovision-Sieg von 1966 als „rot-weißen Triumph“ – eine Farbverwechslung, die ebenso auf Deutschland oder Polen zutreffen könnte. Später setzte sie sich einen schlecht sitzenden Filzbart auf, der angeblich als spontaner Ersatz für eine Wurst dienen sollte, und performte „Rise Like a Phoenix“.
Die Reaktionen auf den Beitrag fielen vernichtend aus: Die Zuschauer vergaben die niedrigstmögliche Punktzahl. Trotz der Pannen stieg Lizzi Engstlers Verwendung des Begriffs „urcool“ als humorvolle Note positiv heraus.
Der Versuch, auf nostalgische Töne zu verzichten, schlug bereits in den ersten Minuten nach hinten aus. Mit null Punkten und schwachen Quoten ließ der Auftakt kaum Spielraum für eine Erholung. Die Patzer – von Kostümfehlgriffen bis zu faktischen Schnitzern – überschatten jeden Ansatz von Frische, den die Show eigentlich ausstrahlen wollte.






