Yayla Arena wird zur Handball-Hochburg für das Westderby gegen Dormagen
Leon FischerYayla Arena wird zur Handball-Hochburg für das Westderby gegen Dormagen
Die Yayla Arena in Krefeld steht diese Woche vor einem großen Wandel. Normalerweise eine Eishockey-Spielstätte, wird sie für das entscheidende Westderby der HSG Krefeld gegen Dormagen in eine Handball-Arena umfunktioniert. Mit über 5.000 erwarteten Fans zählt das Spiel zu den absoluten Saison-Highlights.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: Ein 15-köpfiges Team arbeitet durch die Nacht, um die Arena umzurüsten. Dazu gehören eine gründliche Reinigung, das Einfahren der Eishockey-Tribünen, der Abbau der Bänke und das Verlegen eines speziellen Handball-Bodens. Die gesamte Umstellung muss in nur 19 Stunden abgeschlossen sein.
Bis Samstagmorgen, 8 Uhr, muss die Innentemperatur der Halle auf konstant 18 Grad Celsius steigen. Die Tore öffnen um 18 Uhr, Anpfiff ist um 19:30 Uhr. Für die HSG Krefeld geht es um alles: Im Kampf gegen den Abstieg ist jeder Punkt in diesem Heimspiel von entscheidender Bedeutung.
Während die Mannschaft in der 3. Liga sonst zwischen 1.200 und 1.500 Zuschauer anzieht, hat dieses Westderby weitaus größeres Interesse geweckt. Die Handball-Spiele in der Yayla Arena gelten bereits als jährliche Höhepunkte – doch dieses Duell verspricht, eines der größten überhaupt zu werden.
Bis Samstagabend wird die Umrüstung der Arena abgeschlossen sein, bereit für tausende Fans. Ein Sieg könnte der HSG Krefeld im Abstiegskampf einen entscheidenden Schub verleihen. Nun konzentriert sich das Team darauf, vor heimischer Kulisse das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.






