Betrugs-Skandal bei *Sauercrowd*: Streamer NoWay fliegt beim *WoW*-Event auf

Admin User
2 Min.
Eine Gruppe von Zuschauern schaut ein Spiel, wobei ein Mann in einem gestreiften Hemd und weißen Shorts in der unteren linken Ecke zu sehen ist.

Betrugs-Skandal bei *Sauercrowd*: Streamer NoWay fliegt beim *WoW*-Event auf

Das Sauercrowd-Streaming-Event, ein populärer World of Warcraft-Wettbewerb in Deutschland, wird von einem Skandal überschattet. Der Streamer NoWay4U – besser bekannt als NoWay – wurde bereits am ersten Tag des Events beim Betrug ertappt. Der Vorfall hat unter Fans und Teilnehmern kontroverse Diskussionen ausgelöst.

NoWay, ein bekannter deutscher Streamer und ehemaliger League-of-Legends-Profi, nahm am 27. Dezember 2025 am Sauercrowd-Event teil. Bei der Herausforderung versucht eine Gilde, die Instanz Molten Core im Hardcore-Modus von WoW Classic zu meistern – ein Modus, in dem der Tod den dauerhaften Verlust des Charakters bedeutet. Vor dem Event hatte er WoW-Classic-Spieler noch öffentlich als "größte Versager der Gaming-Welt" verspottet und angekündigt, durch seine Teilnahme das Gegenteil zu beweisen.

Doch schon am ersten Tag kamen Beweise ans Licht, dass NoWay Spielmechaniken ausgenutzt hatte: Er wechselte den Server-Layer, um bei einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen, nachdem diese auf seinem ursprünglichen Layer ausverkauft war. Später provozierte er den Elite-Gegner Hogger in der Erwartung, dass ein Heiler ihm folgen und seine Gesundheit wiederherstellen würde – eine Taktik, die gegen den Geist des Events verstieß. Als er zur Rede gestellt wurde, zeigte er keine Reue und lehnte die von den Organisatoren vorgeschlagene Strafe ab: eine mehrstündige Angel-Session als Sühne. Statt Konsequenzen zu akzeptieren, kündigte NoWay an, er werde "Dampf ablassen", indem er zu League of Legends zurückkehre. Seine trotziges Verhalten spaltet die Community. Manche sehen in seinen Handlungen einen gezielten Versuch, das Event zu untergraben, andere betrachten es als unterhaltsamen, wenn auch dramatischen Auftakt von Sauercrowd.

Das Event selbst bleibt für deutsche WoW-Fans ein Höhepunkt, bei dem Streamer ihre Fortschritte und Geschichten teilen. Trotz der Kritik führt NoWay in seinem öffentlichen Profil weiterhin seine Tätigkeit als bekannter Content-Creator und Red-Bull-gesponsorter Athlet auf.

Die Betrugsvorwürfe haben NoWays Ruf in der Sauercrowd-Community schwer beschädigt. Die Organisatoren stehen nun vor der Herausforderung, die Folgen zu bewältigen und gleichzeitig den Fokus auf fairen Wettbewerb zu lenken. Unterdessen wird weiter diskutiert, ob sein Verhalten eine inszenierte Provokation oder eine echte Kritik an der Hardcore-Gaming-Kultur war.