Deutsche Telekom 2025: Wachstum bei Glasfaser, aber weniger Jobs in Deutschland
Leon FischerDeutsche Telekom 2025: Wachstum bei Glasfaser, aber weniger Jobs in Deutschland
Deutsche Telekom präsentiert Geschäftszahlen 2025: Wachstum und Herausforderungen
Die Deutsche Telekom hat ihre Finanzzahlen für 2025 vorgestellt – mit einer Mischung aus Erfolgen und Rückschlägen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen nun 198.079 Mitarbeiter, doch in Deutschland sank die Belegschaft im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent. Auf der jährlichen Pressekonferenz sprach Vorstandsvorsitzender Timotheus Höttges von einem schwierigen Geschäftsumfeld, geprägt durch steigende Kosten und strengere Regularien.
Die Vorstellung der Bilanz erfolgte diesmal mit einem größeren Führungsteam als in den Vorjahren. Höttges verlängerte die Verträge von zwei Schlüsselmanagern: Thorsten Langheim und Dr. Ferri Abolhassan. Gleichzeitig kritisierte er die Auswirkungen geopolitischer Spannungen sowie die wachsende Flut an Vorgaben von 270 verschiedenen nationalen Behörden.
Dominique Leroy, Europa-Chefin des Konzerns, meldete einen Anstieg der Service-Umsätze um 3,9 Prozent sowie 1,1 Millionen neue Glasfaseranschlüsse in der Region. Rodrigo Diehl, Leiter von Telekom Deutschland, verkündete unterdessen fast 600.000 neue Glasfaserkunden im Jahr 2025 – mit dem Ziel, bis 2027 die Marke von einer Million zu erreichen. Das Unternehmen setzt verstärkt auf die Mein-Magenta-App als zentrale Plattform für den Kundenservice und stärkt gleichzeitig die Telekom-Marke im Mobilfunkbereich.
Höttges dankte den Mitarbeitern für ihren Einsatz in einem anspruchsvollen Jahr, das von hartem Wettbewerb und höheren Ausgaben geprägt war. Um die Effizienz zu steigern, startete der Konzern die Initiative "T-Style", die Bürokratie abbauen und die Zusammenarbeit fördern soll. Verbraucherschützer zeigen sich jedoch besorgt über lange Wartezeiten bei Glasfaserinstallationen und ungewollte Vertriebsbesuche.
Die Bilanz 2025 der Deutschen Telekom zeigt ein stabiles Wachstum bei Glasfaserausbau und Service-Umsätzen, während die Belegschaft in Deutschland schrumpft. Der Fokus liegt nun auf der Straffung der Abläufe und der Ausweitung digitaler Kundenservices. Regulatorischer Druck und Kundenbeschwerden bleiben jedoch zentrale Herausforderungen für das kommende Jahr.






