19 March 2026, 22:03

Doppelte Protestwelle in Bonn: Syrien-Solidarität und Böllerverbot am 21. März 2026

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel in Washington, D.C. am 21. Januar 2020.

Doppelte Protestwelle in Bonn: Syrien-Solidarität und Böllerverbot am 21. März 2026

Zwei Großdemonstrationen in Bonn am 21. März 2026

Am 21. März 2026 finden in Bonn zwei große Kundgebungen statt. Die erste Demonstration, die sich mit der Lage in Syrien befasst, wird voraussichtlich bis zu 15.000 Teilnehmer in den Rheinauenpark locken. Eine zweite Protestaktion, die ein bundesweites Verbot von Böllern fordert, startet am Münsterplatz und erwartet mehrere Hundert bis Tausend Teilnehmer.

Die erste Kundgebung dauert von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der Rheinau, einem geschützten Landschaftsgebiet. Die Veranstalter müssen strenge Umwelt- und Tierschutzauflagen einhalten. Mit bis zu 4.000 Pkw, 50 Reisebussen und 2.500 Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs ist zu rechnen, was zu erheblichem Verkehrsaufkommen und Parkdruck führen wird.

Der Parkplatz Rheinau bleibt für die Veranstaltung geschlossen, während der Parkplatz Petra-Kelly-Allee als ausgewiesene Busparkfläche dient. Sollten die Menschenmengen zu groß werden, könnten zudem temporäre Straßensperrungen in der Nähe der Rheinau verhängt werden.

Die zweite Demonstration unter dem Titel "Feuerwerk am Rhein in Flammen / Bundesweites Böllerverbot" beginnt um 12:00 Uhr am Münsterplatz. Zwischen 500 und 2.000 Teilnehmer werden erwartet, die bis 16:00 Uhr durch die Innenstadt ziehen. Ein bundesweites Feuerwerksverbot gibt es in Deutschland bisher nicht, auch wenn in Städten wie Liechtenstein, Fürth und Freiberg bereits lokale Debatten darüber geführt wurden.

Für weitere Informationen bleibt die Pressestelle der Bonner Polizei die offizielle Anlaufstelle.

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Beide Veranstaltungen werden erhebliche Auswirkungen auf den Straßenverkehr und den öffentlichen Nahverkehr in Bonn haben. Die Behörden haben Parkbeschränkungen und mögliche Sperrungen vorbereitet, um die hohen Besucherzahlen zu bewältigen. Die Kundgebungen finden unter Polizeiaufsicht statt, wobei die Veranstalter für die Einhaltung der Umwelt- und Sicherheitsvorgaben verantwortlich sind.

Quelle