E.ON-Chef erklärt Nord Stream 1 für immer unbrauchbar – und warnt vor Russland

E.ON-Chef erklärt Nord Stream 1 für immer unbrauchbar – und warnt vor Russland
Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender von E.ON, hat gewarnt, dass die beschädigte Pipeline Nord Stream 1 weiterhin unbrauchbar ist und mit Ostseewasser geflutet bleibt. Die einst zentrale Gasroute von Russland nach Europa liegt seit den Explosionen in der Nähe Dänemarks und Schwedens im September 2022 still. Birnbaum rät nun zur Vorsicht bei allen Plänen, die Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen.
Nord Stream 1 befand sich im Besitz des russischen Staatskonzerns Gazprom sowie europäischer Energieunternehmen wie E.ON, BASF und anderen. Nach dem mutmaßlichen Sabotageakt im vergangenen Jahr wurde die Pipeline außer Betrieb genommen – eine der wichtigsten Gasversorgungsleitungen nach Deutschland und darüber hinaus war damit unterbrochen.
Birnbaum betonte, dass der aktuelle Zustand der Pipeline eine Wiederinbetriebnahme unmöglich mache. Zudem äußerte er Bedenken hinsichtlich der allgemeinen Sicherheitslage und verwies auf Drohnenflüge über deutsche Kraftwerke. Solche Vorfälle erinnerten an die wiederholten russischen Angriffe auf ukrainische Infrastruktur, so der E.ON-Chef.
Der Vorstandsvorsitzende ging noch einen Schritt weiter und riet von neuen Energieabkommen mit Russland ab. Das Land sei ein unzuverlässiger Lieferant, und die Frage sei eine europäische Herausforderung, nicht nur ein deutsches Problem, erklärte er. Sein Unternehmen hält zwar weiterhin Anteile an der Betreibergesellschaft von Nord Stream 1, doch die Pipeline selbst bleibt funktionsunfähig.
Durch die Explosionen ist Nord Stream 1 mit Ostseewasser vollgelaufen und nicht mehr nutzbar. Birnbaums Warnungen unterstreichen die anhaltenden Risiken für die europäische Energiesicherheit. Seine Haltung spiegelt die wachsenden Zweifel an einer künftigen Zusammenarbeit mit russischen Gaslieferanten wider.

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