18 June 2026, 04:02

Landtag beschließt schärfere Regeln gegen Störer und setzt auf Körperkameras für mehr Sicherheit

Voraufnahmen und langfristige Wohnverbote        Landtag stärkt kommunale öffentliche Ordnung

Landtag beschließt schärfere Regeln gegen Störer und setzt auf Körperkameras für mehr Sicherheit

Der Landtag hat umfassende Reformen des Ordnungsbehördengesetzes verabschiedet. Die Änderungen zielen darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren und klarere, transparente Vorschriften für die lokale Vollzugspraxis einzuführen.

Das neue Gesetz stärkt die Aufsichtsbehörden und statten Kommunen mit besseren Instrumenten aus, um wiederkehrende Störer wirksamer zu bekämpfen. Zudem ermöglicht es langfristige Platzverweise für Personen, die den öffentlichen Raum stören, andere belästigen oder gefährliche Situationen schaffen.

Martin Heinen, Oberbürgermeister und Sprecher der Stadt, begrüßt die Entscheidung. Er ist überzeugt, dass die Reformen dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOS) klarere Handlungsanweisungen geben und dazu beitragen, wiederkehrende Probleme in Brennpunktgebieten effizienter zu lösen.

Auch der Einsatz von Körperkameras wird mit den neuen Regelungen ausgeweitet. Künftig soll eine Voraufzeichnung zur Dokumentation von Vorfällen eingeführt werden, um Konflikte zu entschärfen und faire Ermittlungen zu gewährleisten. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner unterstützen die Änderungen und erwarten, dass sie die Arbeit des KOS verbessern und die öffentliche Sicherheit stärken werden.

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Die örtliche CDU hat sich verpflichtet, auf eine zügige und konsequente Umsetzung der neuen Vorschriften zu drängen.

Die Reformen verleihen den Kommunen erweiterte Befugnisse und führen praktische Hilfsmittel wie Körperkameras ein. Diese Maßnahmen sollen die öffentliche Ordnung verbessern und Gemeinden besser schützen. Die Änderungen treten in Kraft, sobald sie von den Kommunen vollständig umgesetzt werden.

Quelle