Polizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Folgen
Leon FischerPolizei kontrolliert E-Scooter-Chaos vor Dortmunder Schulen mit drastischen Folgen
Die Dortmunder Polizei hat an fünf weiterführenden Schulen Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung der Vorschriften für E-Scooter zu überwachen. Die Überprüfungen fanden zwischen 7 und 9 Uhr morgens statt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf häufige Verstöße und die gesetzliche Compliance.
Das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen war die häufigste Ordnungswidrigkeit an den Schulen – hier wurden 14 Fälle dokumentiert. Stadtweit führte dieser Verstoß die Statistik an, mit insgesamt 36 gemeldeten Vorfällen. Erlaubt sind E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder Straßen, nicht jedoch auf Bürgersteigen.
Ein weiteres wiederkehrendes Problem war das Mitfahren von zwei Personen auf einem einzigen E-Scooter. Zudem wurden an zwei Schulen fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt. An einer Schule wurde ein 12-jähriger Junge mit einem E-Bike mit Gasgriff erwischt, das den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht. Die Polizei zog das E-Bike zur fachlichen Begutachtung ein und leitete ein Verfahren gegen die Erziehungsberechtigten des Jungen ein.
An vier Schulen gab es ordnungsrechtliche Maßnahmen, während eine Schule präventive Ansätze in den Vordergrund stellte. Zudem wurden sechs Strafanzeigen wegen fehlender Pflichtversicherung für E-Scooter erstattet.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin erhebliche Probleme bei der missbräuchlichen Nutzung von E-Scootern gibt. Gehwegfahren, unversicherte Fahrzeuge und die Nutzung durch Minderjährige führten zu Beschlagnahmungen und rechtlichen Konsequenzen. Die Behörden werden die Einhaltung der Verkehrsregeln weiterhin überwachen.






