Rheinisch-Bergischer Kreis revolutioniert Berufsorientierung für Jugendliche und Wirtschaft
Leon FischerRheinisch-Bergischer Kreis revolutioniert Berufsorientierung für Jugendliche und Wirtschaft
Große Konferenz im Rheinisch-Bergischen Kreis vereint Schulen, Unternehmen und Jugendliche für die Zukunft der Berufsorientierung
Im Rheinisch-Bergischen Kreis trafen sich bei einer bedeutenden Konferenz Schulen, Unternehmen, Politiker und junge Menschen, um die Berufsorientierung der Zukunft mitzugestalten. Landrat Arne von Boetticher betonte die große Bedeutung der Veranstaltung und bezeichnete sie als entscheidenden Schritt für die Jugend der Region sowie für die wirtschaftliche Entwicklung. Das Treffen markierte das erste Fachgespräch des langjährigen Netzwerks "Übergang Schule-Beruf" des Kreises.
Die Konferenz wurde gemeinsam von regionalen Partnern organisiert, um eine Mischung aus Fachwissen und praktischer Erfahrung zu gewährleisten. Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Wiebke Jessen, die Einblicke aus der SINUS-Jugendstudie teilte und dabei die vielfältigen Hintergründe und Zukunftswünsche junger Menschen in Deutschland in den Fokus rückte.
Teilnehmende aus Bildung, Wirtschaft, öffentlichem Dienst und Jugendorganisationen diskutierten in verschiedenen Foren mit. Ihr Ziel: Berufsorientierungsprogramme so weiterzuentwickeln, dass sie besser auf die sich wandelnden Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern sowie lokalen Betrieben eingehen.
Seit 2005 unterhält der Rheinisch-Bergische Kreis ein starkes Netzwerk für den Übergang von der Schule in den Beruf, unterstützt durch eine eigene Koordinierungsstelle. 2012 weitete der Kreis seine Maßnahmen zur Berufsorientierung im Rahmen der Initiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) auf alle Schulformen aus. Seither arbeiten die Partner daran, Angebote abzustimmen, neue Möglichkeiten zu schaffen und die berufliche Ausbildung zu stärken.
Am Ende der Konferenz standen konkrete Empfehlungen: Dazu zählte die Einrichtung einer zentralen Online-Plattform, die alle Berufsorientierungsangebote bündelt. Zudem sprachen sich die Teilnehmenden für eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen aus, um mehr praxisnahe Lernformate anzubieten. Ein weiterer Vorschlag war die Integration von Persönlichkeitsentwicklungsprogrammen in den Übergangsprozess.
Die Veranstaltung knüpfte an das langjährige Engagement der Region für die Berufsorientierung an und soll sicherstellen, dass junge Menschen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf kontinuierlich unterstützt werden.
Die Konferenz brachte klare Vorschläge zur Verbesserung der Berufsorientierung hervor – darunter ein gemeinsames Informationsportal und stärkere Partnerschaften zwischen Schulen und Wirtschaft. Diese Maßnahmen sollen Jugendlichen helfen, ihre Zukunft zu gestalten, und gleichzeitig den Anforderungen der regionalen Wirtschaft gerecht werden. Das Netzwerk des Kreises wird nun daran arbeiten, die Empfehlungen in die Praxis umzusetzen.






