Solingen: Arbeitslosigkeit sinkt leicht, doch Langzeitarbeitslosigkeit steigt besorgniserregend

Admin User
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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Solingen: Arbeitslosigkeit sinkt leicht, doch Langzeitarbeitslosigkeit steigt besorgniserregend

Arbeitslosigkeit in Solingen zeigt gemischte Entwicklungen im aktuellen Berichtsmonat

Während 1.261 Menschen in Solingen eine neue Stelle fanden und damit ihre Arbeitslosigkeit beendeten, meldeten sich fast 1.100 Personen neu als arbeitslos. Darunter befanden sich 411, die erst kürzlich ihren Job verlassen hatten – ein Zeichen für die wachsende Lücke bis zum Wiedereinstieg in die Arbeitsagentur.

Die Arbeitslosenquote der Stadt liegt derzeit bei 8,3 Prozent. Damit liegt Solingen leicht unter dem Durchschnitt des Bergischen Städtedreiecks, wo die Quote bei 9,6 Prozent liegt und 32.188 Menschen ohne Arbeit registriert sind.

Im vergangenen Jahr stieg in Solingen die Langzeitarbeitslosigkeit. Die Zahl der Menschen, die längerfristig ohne Beschäftigung sind, erhöhte sich um 238 auf insgesamt 3.505. Lokale Jobportale und regionale Förderprogramme bieten Unterstützung für Langzeitarbeitslose an, doch konkrete Arbeitgeber, die gezielt aus dieser Gruppe einstellen, wurden bisher nicht öffentlich genannt. Die Arbeitsagentur verweist auf ein besorgniserregendes Muster: Immer mehr Menschen werden direkt nach dem Verlassen eines Jobs arbeitslos. Gleichzeitig brauchen sie länger, um eine neue Stelle zu finden – was die Gesamtproblematik verschärft.

Der Arbeitsmarkt in Solingen zeigt sowohl Fortschritte als auch Rückschläge. Zwar fanden über 1.200 Einwohner eine Anstellung, doch der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und die verzögerten Wiedereinstiege deuten auf anhaltende Schwierigkeiten hin. Die Quote bleibt zwar unter dem regionalen Durchschnitt, doch der Trend zu längeren Jobsuchen gibt weiterhin Anlass zur Sorge.