Stuttgarts Obdachlosenkrise: Drei Tote im Winter – und keine Lösung in Sicht

Admin User
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Unterkünfte mit Säulen und Zimmern, umgeben von einer Grasfläche.

Stuttgarts Obdachlosenkrise: Drei Tote im Winter – und keine Lösung in Sicht

Stuttgart steht vor einer wachsenden Krise, da über 500 Obdachlose in eisigen Winternächten verzweifelt nach sicheren Unterkünften suchen. Trotz der Versicherungen der Stadtverwaltung, es gebe ausreichend Plätze, warnen Aktivisten, dass Menschenleben weiter auf dem Spiel stehen – nach drei Todesfällen seit November.

Im Dezember scheiterten Pläne, zusätzliche Notunterkünfte in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofs einzurichten. Viele blieben damit schutzlos zurück, als die Temperaturen sanken. Bastian Pütter von der Hilfsorganisation bodo e.V. betont seit Wochen die Dringlichkeit der Lage und schätzt, dass mehr als 500 Menschen sofort eine Bleibe benötigen.

An Heiligabend starb ein Obdachloser, während neben ihm eine weitere Person schlief. Zwei weitere Todesfälle folgten in den letzten Wochen – alle vermutlich eine Folge der Kälte. Die Stadt verweist auf bestehende Einrichtungen, darunter eine Notunterkunft nahe dem Zoo, doch Pütter hält diese für unzureichend.

Er fordert nun alternative Lösungen, etwa die Öffnung einer U-Bahn-Ebene für Übernachtungen oder die Schaffung temporärer Schutzräume. Ohne schnelles Handeln, so seine Warnung, könnten noch mehr Menschen auf der Straße erfrieren.

Die Diskussion über Unterkünfte hält an, während die Temperaturen weiter niedrig bleiben. Während die Stuttgarter Behörden auf die Ausreichendheit der aktuellen Angebote pochen, machen Aktivisten und die jüngsten Todesfälle die Lücken deutlich. Ohne neue Maßnahmen bleibt die obdachlose Bevölkerung der Stadt diesen Winter schutzlos.

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