Weihnachtszirkus im Tempodrom Berlin: Akrobatik und Magie zum Staunen

Admin User
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In der Mitte sind Künstler bei einer Zirkusvorstellung, Zuschauer sitzen links und schauen zu. Oben ist eine elektronische Anzeige zu sehen, rechts gibt es Lichter und Puppen.

Weihnachtszirkus im Tempodrom Berlin: Akrobatik und Magie zum Staunen

Weihnachtszirkus im Berliner Tempodrom: Akrobatik, Illusionen und atemberaubende Kunststücke

Das Berliner Tempodrom veranstaltet wieder seinen jährlichen Weihnachtszirkus und bringt Künstler aus aller Welt auf die Bühne. Die diesjährige Show läuft vom 18. Dezember bis zum 4. Januar mit 34 Vorstellungen voller Akrobatik, Zauberkunst und waghalsiger Nummern. Tickets für die Ausgabe 2026 sind bereits erhältlich – ein Beweis für die anhaltende Beliebtheit des Events.

Der Circus Roncalli, seit 1975 unter der Leitung von Direktor Bernhard Paul, ist längst ein Publikumsmagnet. Nach seinem Ausscheiden beim Magazin Profil gründete Paul den Zirkus gemeinsam mit André Heller und zog seitdem rund 45 Millionen Zuschauer an. Mittlerweile setzt die Show ausschließlich auf menschliche Kunstfertigkeit, nachdem Tiernummern vor Jahren aus dem Programm genommen wurden.

Im diesjährigen Programm glänzt die Shandong-Akrobatiktruppe aus China mit filigranen Balanceakten wie einer menschlichen Pyramide und dem Tellerdrehen. Die Hochseilartistin Eliza Khachatryan begeistert das Publikum weniger durch extreme Risiken als vielmehr durch ihre Eleganz. Das kolumbianische Duo Vanegas hingegen meistert das Rad des Todes – und das meist ohne Sicherheitsnetz. Ein Höhepunkt der Vorstellung: Dominik, ein zufällig ausgewählter Zuschauer, wird in die Manege geholt. Er wird in eine Kiste gesetzt und scheinbar von einer Kreissäge in zwei Hälften geteilt – nur um unverletzt wieder herauszusteigen. Als Belohnung überreicht ihm Assistentin Muriel einen Zettel, vermutlich einen Gutschein, bevor er auf seinen Platz zurückkehrt.

Der Weihnachtszirkus im Tempodrom bietet eine Mischung aus Können, Spannung und Spektakel. Die Tickets für die diesjährigen Vorstellungen kosten zwischen 16 und 80,65 Euro (zzgl. Gebühren). Wer früh plant, kann sich bereits jetzt Karten für die Ausgabe 2026 sichern, die vom 17. Dezember 2026 bis zum 3. Januar 2027 stattfindet.